Niedersächsischer Judoverband e.V.
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25.07.2016
News NJV
Breitensport
Zeltlager – Tage 4 & 5: Badespaß und Capture the Flag
Am Sonntag ging es nach dem Frühstück wieder zu einem schweißtreibenden Training auf oder neben die Matte. Am Nachmittag ging es zur Abkühlung für alle noch einmal nach Fürstenau – dort machte die muntere Truppe das hiesige Freibad unsicher. Dort verbrachten Kids und Betreuer eine tolle Zeit. Besonders Kämpfe im Wasser standen bei den Judoka hoch im Kurs, aber auch ein Sprungwettbewerb vom „Einer“ oder Unterwasserfotos. Andere machten es sich auf der Liegewiese bequem und holten etwas Schlaf nach. Sehr zufrieden verbrachten die Kids den Abend bis zum Lagerfeuer wieder auf dem Zeltplatz mit Spielen jeglicher Art. Nach den Lagernews wurde es dann aber noch einmal gruselig – es ging auf die einerseits geliebte, andererseits mit etwas Respekt erwartete Nachtwanderung. Eine rabenschwarze Nacht sowie einige „Erschrecker“ sorgten für den nötigen Gruselfaktor. Da sehr viele junge Sportler dabei waren, stellten sich die Betreuer aber auf ein abgestuftes Programm für die einzelnen Kleingruppen ein, sodass zwar alles etwas „gegruselt“, aber noch fröhlich auf den Platz zurück kamen und bei einem warmen Kakao die „Szenen der Nacht“ besprachen. Müde fielen alle zu später Stunde in ihre Betten.

Am Montag wurde der verspäteten Nachtruhe Rechnung getragen: Kinder und Betreuer starteten eine Stunde später in den Tag. Auch an diesem Tag verwöhnte die Sonne das „Camp“. Vormittags stand wieder einmal das Training im Vordergrund, am Nachmittag ging es für alle zu Fuß in ein nahe gelegenes Waldstück. Die „Jamaikaner“ hatten sich einen Spaß erlaubt und die Olympiafahne gestohlen. Es galt nun für die in zwei Gruppen aufgeteilten Teams, zunächst ihre jeweilige, im Wald versteckte Fahne zu finden, dann eine „Festung“ zum Schutz ihrer Fahne zu bauen und anschließend die Fahne der gegnerischen Mannschaft zu erringen. Dabei durfte nur der bei der Jagd auf die Fahne dabei sein, der noch eine Klammer in der Farbe seines Teams hatte. Verlor er diese an einen Gegner, musste er sich an seiner Sammelstation eine neue Klammer holen und konnte erneut durchstarten. Die jungen Sportler bewiesen sowohl architektonisches Geschick beim Bau ihrer „Festungen“, aber auch taktische Fähigkeiten beim Angriffs- und Verteidigungsverhaltens sowie natürlich eine ordentliche Kondition. Im fairen Wettstreit konnte man auch erkennen, dass es sich hier um Judoka handelt – um jede Klammer wurde gekämpft oder sich beim Fallen auf den weichen Waldboden direkt abgerollt. Am Ende konnte keine der beiden Mannschaften einen Sieg für sich verbuchen, sodass alle froh gestimmt und mit wehenden Fahnen den Rückweg ins Lager antraten. Nach dem Abendbrot nutzen Betreuer und Kids die Zeit und vor allem das warme Wetter für eine Wasserschlacht in den Pools, aber auch mit Wasserbomben.

Der Abend klingt nun wieder mit Lagerfeuer, Lagernews und Gute-Nacht Geschichte aus, wobei die Vorfreude auf den großen Ausflug am Dienstag nun schon ins Unermessliche steigt…
A.Hurnaus, 25.07.2016 22:54:40