Niedersächsischer Judoverband e.V.
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29.12.2016
News NJV
Vorläufiges Protokoll & Beschlüsse des Verbandstags vom 29.11.
Im Anhang zu diesem Beitrag ist das Protokoll des Verbandstages vom 29.11 zu finden. Aufgrund der noch nicht erfolgten Eintragung der beschlossenen Satzungsänderungen in das Vereinsregister ist dies eine vorläufige Fassung. Sollte das Amtsgericht Änderungsbedarf am Protokoll sehen, werden entsprechende Ergänzungen noch vorgenommen. Die finale Version wird selbstverständlich bis zum nächsten Verbandstag, der voraussichtlich im vierten Quartal 2017 stattfinden wird, vorliegen.

In der rund viereinhalb Stunden dauernden Versammlung berieten die 76 Delegierten vor allem über die Ausgestaltung des Sportverkehres im Jahr 2017 und darüber hinaus. Folgende Beschlüsse wurden gefasst:

- die Aufnahme des Landesentscheids zum Deutschen Jugendpokal U14, U16 und U18 in die NJV-Wettkampfordnung und die dortige Streichung der LMM U15 und U18; jeweils als Reaktion auf Entscheidungen der DJB-Mitgliederversammlung;

- die Einführung von Landes-Vereinsmannschaftsmeisterschaften U12 m/w, zu denen sich über die entsprechenden Bezirksmeisterschaften qualifiziert werden kann;

- die (formale) Anpassung der Gewichtsklassen im Bereich der U18 an die DJB-Ebene.

Kontrovers wurde auch über einige Teilaspekte der seit Mai im NJV gültigen Jugendsonderregelungen diskutiert. Dies betrifft die (im Mai 2016 gelockerte) Sanktion bei Diving und das (im Mai 2016 aufgehobene) Verbot der Reitertechnik. Wegen prinzipiell denkbarer haftungsrechtlicher Risiken wurde beantragt, sich in diesen Punkten wieder dem DJB anzunähern. Nach längerer Diskussion wurden die zugrundeliegenden Anträge abgelehnt. Seitens des Präsidiums wurde jedoch versichert, dass die im Mai beschlossenen Regelungen zum Diving und zur Reitertechnik gemäß eines Präsidiumsbeschlusses erst dann in Kraft treten, wenn durch eine sachverständige Person die haftungsrechtliche Unbedenklichkeit festgestellt wurde.

Den Antrag, die Sicherheitsfläche bei U15-Veranstaltungen der Untergliederungen auf mindestens 2 Meter (statt den derzeitigen 3 Metern) zu verringern, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Ein Antrag, der die Kaderkriterien zum Gegenstand hatte, wurde vom Antragssteller zurückgezogen.

Des Weiteren wurden folgende Beschlüsse gefasst:

- die Änderung des § 16 der Satzung (Frist zur Einberufung) auf Empfehlung des Amtsgerichts - Registergericht - Hannover

- die redaktionelle Änderung weiterer Satzungsbestimmungen: § 17 (Aufgaben des ordentlichen Verbandstages), § 19 (Rechte und Pflichten des Präsidiums), § 21 (Rechtsausschuss)

- die redaktionelle Änderung des § 13 der Verwaltungsordnung

Die Wortlaute der geänderten Bestimmungen können dem Protokoll entnommen werden. Sie werden in Kürze in die entsprechenden Dokumente auf der NJV-Website eingepflegt. Die Satzungsänderungen werden erst mit ihrem Wirksamwerden, d.h. ihrer Eintragung in das Vereinsregister, in das Dokument übernommen.

Vor dem Tagesordnungspunkt „Anträge“ berichteten der Reinhard Rawe, Vorsitzender des LandesSportBundes Niedersachsen, NJV-Präsident Egbert von Horn und einige NJV-Vizepräsidenten aus ihren Tätigkeitsfeldern. Entsprechende Zusammenfassungen können dem Protokoll entnommen werden. Allseits gelobt wurde die sehr gute Zusammenarbeit von LSB und NJV. Auch der Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr wurde bestätigt. Dimitri Peters, Igor Wandtke und André Breitbarth wurde für ihre sportlichen Leistungen sowie Alexander von Wuthenau und Susanne Lehmann-Breitbarth für ihr Engagement für den niedersächsischen Judosport geehrt (siehe separater Bericht).
protokoll_verbandstag_ii_2016_0301.pdf (501 KB)
C.Jelinsky, 03.01.2017 17:45:54