Niedersächsischer Judoverband e.V.
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09.02.2017
News NJV
Crocodiles Cup 2017 in Osnabrück ein großer Erfolg für den ausrichtenden Verein und ein Aushängeschild für den Niedersächsischen Judo Verband.
Die Zahlen und Fakten des diesjährigen internationalen Crocodiles Cup für Jungen und Mädchen unter 12 und unter 15 Jahren sind beeindruckend, 645 Judoka aus 15 Bundesländern, Korea, Russland, Chile, Frankreich, Luxemburg, Litauen und den Niederlanden die auf die Matte gegangen sind, um die begehrten Medaillen und Sieger-T-Shirts zu erkämpfen.
Unter den Augen der Landestrainerin Andrea Goslar (U12) und dem Landestrainer Marc Blöhdorn (U15) zeigten die Nachwuchssportler des Verbandes ihr Niveau im Vergleich zu den anderen Landesverbänden und den starken Auswahlmannschaften aus dem Ausland.

Trainer und Organisator des Turniers Teja Ahlmeyer freute sich über das große und mit jedem Jahr steigende Interesse an Niedersachsens wichtigstem Judo-Event, das sich mit der diesjährigen Auflage nun eindeutig als stärkstes Judoturnier dieser Altersklasse in Deutschland etabliert hat.
Besonders stolz zeigt sich Ahlmeyer über den reibungslosen Ablauf. Die Kämpfe starteten trotz der hohen Teilnehmerzahl pünktlich um 9 Uhr und waren noch vor 18 Uhr beendet.

Gekämpft wurde nach dem neuen IJF-Regelwerk ohne die Anwendung der Jugend-Sonderregeln des Deutschen Judobundes. Es gab viel positive Resonanz auf die Umsetzung der neuen Regeln. So wurden deutlich weniger Kämpfe durch Strafen entschieden. Gleichzeitig entstand durch die neuen Griffmöglichkeiten eine größere Variantenvielfalt, die die individuellen Möglichkeiten und Fertigkeiten der Kämpfer stärker berücksichtigen.
Die Angst einiger Trainer besonders in der U12, dass sich der Nackengriff und die Möglichkeit des Kontern negativ auf Verletzungen auswirken könnten, zeigte sich zumindest bei dieser Veranstaltung als unbegründet.
Die beiden Turnierärzte Tim Beckmeier und Philipp Becker zogen eine positive Bilanz „Wir waren weit seltener im Einsatz als in den Vorjahren, ernsthafte Verletzung gab es in diesem Jahr nicht!“

Das Traningscamp am Folgetag des Turniers mit 290 Teilnehmern rundete ein gelungenes Judowochenende ab. Hier hatten die Sportler dann noch einmal die Möglichkeit, mit den auswärtigen Judoka zahlreiche Randoris zu absolvieren.

Als krönenden Abschluß durfte sich Thore Meyer auf Grund seiner Wettkampf- und Trainingsleistungen noch über die Berufung in den NJV-Kernkader freuen. Er darf damit 2017 das Kaderpferd auf seinem Judogi tragen.
A.Goslar, 09.02.2017 16:00:42