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Das Präsidium erarbeitet ein Präventionskonzept zum verbesserten Schutz vor sexualisierten Grenzüberschreitungen im Niedersächsischen Judo-Verband - wir benötigen dafür eure Unterstützung!
Liebe
Mitglieder, Kollegen, Kolleginnen, Sportler, Sportlerinnen und Eltern
als Verantwortliche im NJV ist es unsere Aufgabe, für die Rechte von Mädchen und Jungen auf Schutz vor sexualisierten Grenzüberschreitungen einzutreten. Obwohl Kinder und Jugendliche das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit haben, spielen sexualisierte Übergriffe in ihren Lebenswelten eine Rolle: In der Familie, in der Schule und auch im Sport. Judo ist z.B. eine Sportart, die sich ganz besonders durch Körperkontakt und durch Krafteinsatz zum Besiegen des Partners auszeichnet. Wir Judoka verfügen auf der einen Seite über ein hohes Maß an Körperkompetenz und Empathie. Die damit verbundene körperliche und emotionale Nähe begünstigt ein gesundes Aufwachsen und fördert den sozialen Zusammenhalt von Kindern und Jugendlichen untereinander sowie den Austausch mit Erwachsenen. Auf der anderen Seite entstehen durch diese Nähe Unsicherheiten: Wo sind Grenzen beim Körperkontakt? Wieviel Nähe darf ein professionelles Verhältnis überhaupt haben? Was sind Grenzüberschreitungen? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Grenzüberschreitungen wahrgenommen habe? Welche Unterstützung erhalte ich? Was kann ich tun, wenn mir jemand berichtet, dass sie/er von sexualisierter Gewalt betroffen ist?
Das Präsidium des NJV plant daher gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Projektes Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im Sport: Prävention, Intervention, Handlungskompetenz, LSB und Sportjugend Niedersachsen in 2017 ein Präventionskonzept zu entwickeln, in dessen Gestaltung wir gern Klärungsbedarfe der Trainer/innen, Referenten, Eltern und Kinder- und Jugendlichen einbeziehen wollen. Ihr seid daher ganz herzlich eingeladen uns bis zum 30.04.2017 mitzuteilen, an welchen Punkten eurerseits Unsicherheiten bestehen und wo von eurer Seite Klärungsbedarf besteht.
Bitte wendet euch an Egbert von Horn (Mail: egbert@vonhorn.de) oder telefonisch
ab den 27.03.2017 unter 0171/9383898.
Über entsprechende Inhalte und Vorgehensweisen werden wir euch zeitnah berichten.

Die herzlichsten Grüße
Egbert von Horn
Präsident
Niedersächsischer Judo-Verband e.V.

E.Stolle, 28.02.2017 10:58:12


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