G-Judo

Judo ist ein Sport mit vielfältigen Facetten. Eine dieser Facetten ist das Sportangebot für Menschen mit Behinderung. Der dafür verwendete, aus dem niederländischen Sprachraum stammende Begriff „G-Judo“ umfasst Behinderungen körperlicher und/oder geistiger Art. Das Judo der Sehbehinderten als Teil der paralympischen Bewegung bildet eine eigene Kategorie. Rund 50 NJV-Vereine, Schulen und weitere Institutionen bieten den rund 300 niedersächsischen G-Judoka eine sportliche Heimat. Die meisten dieser Sportlerinnen und Sportler haben eine Behinderung geistiger Natur.

Der Judosport bietet eine besonders gute Möglichkeit für Inklusion. In vielen Vereinen trainieren Judoka mit und ohne Behinderung zusammen. Zum Teil gibt es auch eigenständige G-Judo-Trainingsgruppen. In Kooperation mit dem Behinderten Sportverband Niedersachsen (BSN) wird eine Übungsleiterausbildung für G-Judo angeboten. G-Judoka selbst können sich zum Trainingsassistenten qualifizieren. Mit dem einwöchigen Integrativen Herbstlehrgang und den „2 tollen Tage“ veranstaltet der NJV neben verschiedenen Lehrgängen zwei absolute Highlights. Zu beiden Veranstaltungen können die Verantwortlichen jeweils über 100 Menschen mit und ohne Behinderung begrüßen. Niedersächsische G-Judoka gehen auch bei Wettkämpfen auf Landes- und DJB-Ebene an den Start. Sie kämpfen in drei verschiedenen Wettkampfklassen (je nach Grad der Behinderung), die wiederum nach Gewicht aufgegliedert sind, um den Platz ganz oben auf dem Podest.

Ansprechpartner

Behindertensportreferent

Rolf-Dieter Frey
Wagenhorst 14
21409 Embsen
E-Mail: rolf-dieter.frey@njv.de