Katame no kata mal anders

Siegfried Gertel: Die Kinder fanden es gut. Es hat ihnen gefallen. Sie fanden es für sich anstrengend (die TN waren von 2005 bis 2009). Mein Vorschlag für die Altersstufe: den Lehrgang auf 2 x 90 min ändern. Dieser Lehrgang war und ist für alle Altersklassen und Gürtelstufen geeignet. Die Trainer haben sich toll um die Kinder gekümmert.  Danke!

 Markus Westermeyer:  …Danke für den intensiven Lehrgang, auch für die Einladung zum Lehrgang am kommenden Wochenende, den ich ihn leider zeitlich nicht unterbringen kann. Dies war ein interessanter und inhaltlich intensiver Lehrgang. Es war eine gute Entscheidung für die Osaekomi-Techniken aufgrund des Umfangs einen separaten Lehrgang zu machen.
Dass bei dem Lehrgang einige junge Judokas waren, hat mich nicht gestört - vielmehr bin ich am Überlegen die Inhalte auch ins heimische Jugendtraining zu integrieren.

Jutta Milzer: Ich nehme den Hinweis auf, dass ein Lehrgang, dessen Ausrichter die Möglichkeit hat, eine ausreichende Gruppe Kinder für das Thema zu begeistern, für diese Kinder vor dem Lehrgang für die Erwachsenen ein Kurzlehrgang von 90 Minuten durchgeführt wird, um sie kindgerecht an das Thema heran zu führen. Dadurch würde der Erwachsenenlehrgang  90 Minuten später beginnen und enden, aber die nächste Generation hätte schon mal eine bessere Einstellung zum Technikerwerbstraining namens Kata gewonnen.

Nage no kata für Trainer

Daniel Wissel: Wir, die „Red Judo Dragons“ des TC Hameln, fanden es super, dass ein so guter Lehrgang bei uns stattfinden durfte, und freuen uns schon auf den nächsten (Katame no kata – Gruppe 2 und 3 – am 6.5.18). Alle Trainer und Schüler sagen „DANKE“ an die Referenten. Die Kids (zusätzlich zu ihren Trainern mit dabei) fanden es super, wenn auch sehr anstrengend, dass sie dabei sein durften und viel lernen konnten. 

Sylke und Jörg Bohlen: …heute noch mal im Nachgang zu dem Lehrgang von Sonntag ein paar Ideen, die Jörg und mir beim Nachkauen des Lehrgangs gekommen sind.
Sowohl Jörg als auch ich sind unter anderem durch Hannas Ausführungen zur Nage no kata zu der Ansicht gekommen, dass Kata gerade auch im Anfängerbereich dazu beitragen kann, körperliche Defizite von Kindern und Jugendlichen zu kompensieren bzw. zu trainieren. Dazu gehört meiner Ansicht nach in erster Linie der Aufbau von Körperspannung, was für die Ausführung einer Kata einfach unabdingbar ist.
Des Weiteren unterstützt das Training von Kata die vom DJB herausgegebenen Judowerte. Kata zu üben, ohne Respekt für den Partner und Freundschaft im Sinne der Werte wie Geduld und Disziplin beim Üben, ist nicht möglich.
Dass Kinder diese ganzen Aspekte nicht sofort erlernen und dass man auch hier spielerische Ideen zur Herangehensweise entwickeln muss, ist völlig klar. Aber auch hier sollten neue didaktische und methodische Ansätze im Bereich Judo unter Einbeziehung der Methode Kata entwickelt werden.
Für die Trainer, die z.B. Nage no kata unterrichten, kommt es durch solch eine (geschulte) Herangehensweise auf jeden Fall zu einem tieferen Technikverständnis, welches auch bei der weiteren Ausbildung mit Hinführung zu Kuzushi und Zanshin äußert hilfreich ist.

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