Selbstverteidigung

Die moderne, realistische Selbstverteidigung (SV) hat den Anspruch, den Judosport neben Wettkampf und Kata als dritte große Säule zu ergänzen. Zwar weichen die Szenarien, die die judobezogene Selbstverteidigung als Ausgangspunkt hat, deutlich von der Situation im sportlichen Zweikampf ab. Dennoch gibt es Berührungspunkte zwischen dem Wettkampf und der SV: In beiden Bereichen müssen die eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und körperlichen Voraussetzungen taktisch geschickt so genutzt werden, um den jeweiligen Zweck effektiv zu erreichen.

Selbstverteidigung ist optionaler Prüfungsgegenstand für Graduierungen zwischen dem 3. Kyu und dem 3. Dan. Davon abgesehen sind die Möglichkeiten der Judo-Selbstverteidigung vielfältig. Ein Kompetenzteam um den Selbstverteidigungsreferenten Frank-Michael Müller bietet regelmäßig Lehrgänge an und steht Vereinen darüber hinaus für „Inhouse-Lehrgänge“ zur Verfügung. Ferner können über den NJV große und kleine Schlagpolster für einen begrenzten Zeitraum entliehen werden.

Das SV-Referat ist außerdem für die Durchführung der Jugendfreizeit "Meer Judo" für 14- bis 18-Jährige Judoka verantwortlich. 

Ansprechpartner

SV-Referent

Frank-Michael Müller
E-Mail: frank-michael.mueller@njv.de