Waffenspiele und Eisbeine

Einen Orden haben wir zehn Judoka uns am Sonntag, dem 21.1.18 in jedem Fall geholt, den „Gefrierfleischorden“. Die Halle ist gut, im Sommer auch super für Lehrgänge geeignet, aber bei diesen Temperaturen brauchten wir trotz engagierten Aufwärmtrainings schon unseren gesamten Enthusiasmus, um nicht einzufrieren.

Die „moderne Selbstverteidigungs-Kata des Kodokan“ ist ja ohnehin nicht unbedingt das Thema der breiten Masse im Judo, also waren wir mit zwei Anfängerpaaren und zwei erfahrenen Paaren sogar sehr gut vertreten.

Weil ich die Zeit danach eingeteilt habe, wie lange die Paare für die Umsetzung der Techniken benötigten, muss ich zugeben, dass wir um 90 Minuten überzogen haben, was uns der Ausrichter allerdings angeboten hat. Also diesen Lehrgang lieber auf 6h anlegen statt auf 4h, sonst kommen die Details zu kurz.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer sind einstimmig: Halle kalt – Termin und Thema sehr gut – Referenten sehr gut – Techniken wurden sehr detailliert, plausibel und verständlich dargestellt – einzelne Bausteine der Techniken sollten öfter wiederholt werden, weil sich viele Elemente dieser Kata vom normalen Training unterscheiden – ändern sollten wir sonst an diesem Lehrgang nichts.

Also bleibt nur die Erwartung, den nächsten Lehrgang Kodokan goshin jutsu in einer etwas wärmeren Jahreszeit mit einem ebenso motivierten und begeisterndem Teilnehmerkreis durchführen zu können.  Auch wenn ich einige Zeit brauchte, um wieder aufzutauen, hat der Lehrgang uns sehr viel Spaß gemacht – dafür ein Dankeschön von den Referenten an die Teilnehmer!

André Hoppe und Jutta Milzer